Hausmittel gegen Zahnschmerzen: So können Sie die Beschwerden bis zum Zahnarzttermin lindern

Auaaaaaaaaa! Das hat Ihnen gerade noch gefehlt! Es schmerzt heftig im Zahn oder Zahnfleisch. Sie fühlen sich elend. Nun müssen Sie die Zeit bis zum nächstmöglichen Zahnarzttermin erst einmal mit Hausmitteln überbrücken. Aber was hilft eigentlich gegen Zahnschmerzen außer den einschlägigen Schmerzmitteln in Tablettenform? Nicht alle anschließend angeführten Optionen haben bei jedem Menschen den gleichen Effekt. Am besten probieren Sie mehrere Dinge aus, um herauszufinden, was bei Ihnen wirkt. Einen Besuch beim Zahnarzt, etwa bei Dr. Yves Anke in Rhodt unter Rietburg bei Landau in der Pfalz, können diese kurzfristigen Maßnahmen allerdings nicht ersetzen. Schmerzen in Zahnfleisch und Zähnen haben stets einen triftigen Grund, dem Sie auf jeden Fall professionell nachgehen sollten, um Folgeschäden zu vermeiden. Falls Sie allerdings nicht sofort vorstellig werden können, da die Schmerzen bei Ihnen am Abend, nachts oder am Wochenende aufgetreten sind, kann Ihnen unsere Zusammenstellung von schmerzlindernden Hausmitteln zur Inspiration dienen.

Die unterschiedlichen Arten von Zahnschmerzen

Bevor wir auf die verschiedenen Möglichkeiten zur Linderung eingehen, sei noch kurz erwähnt, dass nicht jeder Zahnschmerz sich gleich anfühlt, was auf unterschiedliche Ursachen hindeuten kann. Dementsprechend sind manche Hausmittel je nach Art weniger geeignet als andere. In der Regel unterscheidet man zwischen:

  • pochenden, pulsierenden und ziehenden Beschwerden,
  • Zahnschmerzen durch Wärme-/Kälteempfindlichkeit,
  • Schmerzen beim Kauen und Essen,
  • einer Kombination von Kopf- und Zahnschmerzen,
  • Zahnschmerzen, die durch Erkältungen hervorgerufen werden.

13 Tipps gegen die Pein im Mund

Nachdem sich bei Ihnen Zahnschmerzen eingestellt haben, empfiehlt Zahnarzt Dr. Anke seinen Patienten aus Edenkoben, Haßloch und der gesamten Umgebung als erstes Ihren Nikotin- und/oder Alkoholkonsum einzustellen sowie auf harte Lebensmittel wie Schokolade, Karotten oder Brotkruste vorerst zu verzichten, da diese das Leiden noch verstärken können. Versuchen Sie zudem, sich keinem zusätzlichen körperlichen Stress auszusetzen, sondern möglichst Ruhe zu halten. Nachfolgend fassen wir für Sie 13 Hausmittel als Erste Hilfe-Maßnahmen gegen Zahnschmerzen zusammen.

  1. Eis: Mit Kühlpacks oder Eiswürfeln erzielen Sie vorrübergehend einen positiven Effekt. Denn Kälte verengt die Blutgefäße, betäubt und hindert Entzündungen daran, sich schnell weiter auszubreiten.   Wickeln Sie ein Kühlpack oder Eiswürfel in ein Tuch und drücken Sie es von außen gegen die schmerzende Stelle im Mund. Alternativ können Sie auch ein Glas mit kaltem Wasser gegen Ihre Wange halten. Das Lutschen von Eiswürfeln kann ebenso Linderung verschaffen, ist aber nicht bei kälteempfindlichen Zähnen sinnvoll. Vermeiden Sie Wärme, dadurch werden Ihre Schmerzen im Normalfall schlimmer.
  2. Zwiebel: Wickeln Sie eine in Stücke geschnittene Zwiebel in ein Handtuch oder Taschentuch und drücken Sie dieses von außen an den schmerzenden Zahn. Die antibakterielle Wirkung des Gemüses soll Schmerzen wie Entzündungen lindern und hat sich auch vielfach gegen Ohrenschmerzen bewährt. Nach etwa 15 Minuten sollten Sie eine Auswirkung wahrnehmen.
  3. Knoblauch: Alternativ zur Zwiebel können Sie auch eine Knoblauchzehe benutzen. Schneiden diese durch und legen Sie eine Hälfte in den Mund auf die entzündete Stelle. Die austretenden Öle sollten nach einigen Minuten Ihre Situation etwas erträglicher gestalten.
  4. Pflanzliche Tees: Salbei, Pfefferminze und Kamille werden entzündungshemmende Effekte nachgesagt. Sie können den Tee als Mundspülung benutzen. Achten Sie darauf, ihn frisch aufzubrühen, aber nicht heiß einzunehmen. Falls Sie keine der genannten Sorten im Haus haben, versuchen Sie es mit schwarzem oder grünem Tee.
  5. Salzlösung können Sie sich ganz einfach selbst herstellen. Lösen Sie dafür einen Teelöffel Salz in einem Glas mit warmem Wasser auf. Lassen Sie dann die Salzlösung für höchstens zwei Minuten im Mund und spucken Sie danach alles aus. Bitte nicht trinken! Salz zieht Bakterien aus der infizierten Stelle und fördert die Heilung.
  6. Ätherische Öle: Nelken- sowie Teebaumöl haben eine desinfizierende und antiseptische Wirkung und vermindern kurzzeitig Schmerzen, die von bakteriellen Entzündungen im Mund hervorgerufen werden. Tupfen Sie entweder direkt ein paar Tropfen auf den Zahn oder verdünnen Sie die Öle mit Wasser und benutzen Sie diese als Mundspülungen. Achtung: Nicht schlucken! Alternativ eignen sich auch Lorbeer- oder Schwarzkümmelöl.
  7. Gewürznelken: Statt auf die Wirkung des Öls zu vertrauen, das nicht jeder vorrätig hat, können Sie auch einfach auf einer Gewürznelke kauen. Dabei wird Eugenol freigesetzt. Die aromatische Verbindung ist in Medizinprodukten und Medikamenten enthalten und wird auch zur professionellen Behandlung von Parodontitis eingesetzt.
  8. Frische Wirsingblätter: Wickeln Sie frische Wirsingblätter in ein feuchtes Leinentuch und halten Sie das Päckchen auf die Wange. Nach etwa einer halben Stunde soll die Wirkung eintreten. Die Enzyme des Wintergemüses können die Schmerzen bei Zahnfleischentzündungen kurzzeitig stillen.
  9. Globuli: Besonders wer Kinder hat, verfügt oftmals über verschiedene Arten von Globuli in der hauseigenen Apotheke. Die Sorte Aconitum soll gegen pulsierende Schmerzen und bei Kältereiz helfen, Belladonna bei pochenden und Hypericum bei ziehenden Schmerzen.
  10. Mundspülung mit Alkohol: Hochprozentiger Alkohol wirkt desinfizierend. In diesem Fall sollte er nicht getrunken, sondern nur als Mundspülung benutzt und wieder ausgespuckt werden. Vorsicht: Bei einer offenen oder wunden Stelle im Mund kann der Alkohol höllisch brennen!
  11. Ölziehen: Ein weiteres bekanntes Mittel zur kurzfristigen Verbesserung der Mundflora ist das Ölziehen. Kaltgepresste Sonnenblumen- oder Sesamöle wirken antibakteriell und reduzieren schmerzverursachende Bakterien im Mund. Nehmen Sie etwa einen Esslöffel Öl für zwei Minuten in den Mund und ziehen es kräftig durch die Zähne hindurch. Danach spucken Sie das Öl wieder aus.
  12. Propolis: Auch Bienenharz genannt, wird von den nützlichen Insekten hergestellt und unterstützt Heilungsprozesse. Tragen Sie die Masse entweder als Tinktur unverdünnt auf den Zahn auf oder mischen Sie es mit Wasser und verwenden Sie es als Mundspülung.
  13. Wacholderbeeren: Falls Sie einen Wacholderstrauch im Garten haben, kauen Sie langsam auf den Früchten herum. Auch die Zapfen enthalten ätherische Öle und wirken antibakteriell sowie blutreinigend. Achtung: Nicht übermäßig verzehren, da sie die Magen-Darm-Tätigkeit fördern.

Denken Sie daran: Diese Hausmittel gegen Zahnschmerzen ersetzen keinen Arzt, können aber eine vorübergehende Verbesserung Ihres Zustands bis zum Termin erreichen.

Sie haben noch mehr Tipps? Dann schreiben Sie uns eine Nachricht an info@zahnarzt-rhodt.de.

Optimale Schmerzbehandlung bei Ihrem Zahnarzt Dr. Anke in der Nähe von Landau in der Pfalz

Nehmen Sie Zahnschmerzen und Zahnfleischbluten nicht auf die leichte Schulter, sondern kontaktieren Sie schnellstmöglich einen qualifizierten Arzt. Bei Zahnschmerzen jeglicher Art sind Sie bei Dr. Anke in den besten Händen. Er untersucht Ihr Gebiss genau, lokalisiert die Schmerzursache und versorgt Sie schnell und einfühlsam mit den richtigen Mitteln. Damit Sie langfristig schmerzfrei sind und allen wieder Ihre gesunden Zähne zeigen können.

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