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Weiße Zähne gelten als Zeichen für Attraktivität und verleihen Selbstbewusstsein – kein Wunder also, dass Bleaching zu den beliebtesten zahnästhetischen Behandlungen überhaupt gehört. Doch wie genau funktioniert das Aufhellen der Zähne? Welche Methoden gibt es und was sollte man dabei auf jeden Fall beachten? In diesem Beitrag geben wir Ihnen einen Überblick.
Die meisten Bleachingverfahren nutzen Wasserstoffperoxid oder Carbamidperoxid als Wirkstoff – ersteres wird zum Beispiel auch beim Haarebleichen genutzt. Das Bleichmittel dringt in den Zahnschmelz ein und oxidiert die Farbmoleküle, die sich im Lauf der Zeit dort eingelagert haben, etwa durch den Genuss von Kaffee, Tee, Rotwein, Nikotin oder schlicht das natürliche Altern der Zahnsubstanz. Die winzigen Farbpigmente werden auf diese Weise zerstört, die Zähne erscheinen heller.
Allerdings können die Bleichmittel nur den natürlichen Zahnschmelz aufhellen – Kronen, Veneers oder Füllungen behalten ihre ursprüngliche Farbe. Werden die originalen Zähne zu stark gebleicht, kann das optische Ergebnis am Ende ungleichmäßig wirken. Darauf sollte bei der Planung einer Behandlung unbedingt geachtet werden!
Auch wenn der grundlegende Wirkmechanismus der gleiche ist: Es gibt wichtige Unterschiede zwischen einem professionellen Bleaching in einer Zahnarztpraxis, einem Home-Bleaching unter zahnärztlicher Anleitung und diversen Do-it-yourself-Produkten aus der Drogerie oder dem Internet:
Grundsätzlich ist ein Bleaching bei gesundem Mundraum in der Regel unbedenklich. Aber um etwaige Erkrankungen und Einschränkungen wie Karies, freiliegende Zahnhälse oder Zahnfleischentzündungen auszuschließen, sollten Sie in jedem Fall vorher zahnärztlichen Rat einholen. Auch Schwangere und Stillende sollten sicherheitshalber auf das Zähnebleichen verzichten.
Darüber hinaus ist auch die Art der Verfärbung dafür entscheidend, ob ein Bleaching überhaupt erfolgsversprechend ist. Die oben beschriebenen Verfärbungen durch Genussmittel lassen sich meist gut behandeln, bestimmte andere hingegen sprechen weniger gut auf die üblichen Bleichverfahren an – etwa Veränderungen durch abgestorbene Zahnnerven oder durch das Antibiotikum Tetrazyklin.
In den ersten 48 Stunden nach dem Bleichen sind die Zähne besonders aufnahmebereit für Farbstoffe. Daher sollten Sie in dieser Phase auf entsprechende Getränke und Nahrungsmittel verzichten.
Eine vorübergehende Empfindlichkeit direkt nach der Behandlung ist normal, klingt aber in der Regel rasch von selbst wieder ab. Je nach persönlichen Lebens- und Essgewohnheiten kann ein Bleachingeffekt mehrere Jahre andauern – wer viel Kaffee trinkt oder raucht, wird jedoch früher nachbessern müssen.
Sie interessieren sich für das Thema und möchten sich gerne einmal ausführlich und persönlich beraten lassen? In unserer Zahnarztpraxis in Rhodt unter Rietberg nehmen wir uns gerne Zeit für Sie. Sprechen Sie uns einfach an.
Bild KI-generiert durch Gemini.
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